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Archiv 2006
Unterföhring, 21. Dezember 2006

Erneut Abweisung von Aktionärsklagen durch Oberlandesgericht München und Landgericht München I

Das Oberlandesgericht München hat mit Urteil vom heutigen Tage in einer Reihe von Verfahren erneut die Schadensersatzansprüche von diesmal insgesamt elf (ehemaligen) Aktionären der EM.TV AG wegen fehlender Kausalität zwischen einer Ad-hoc-Mitteilung der Gesellschaft und der jeweiligen Anlageentscheidung zurückgewiesen. In zwei weiteren Verfahren ergingen Teilurteile zugunsten der Gesellschaft, mit denen die geltend gemachten Schadensersatzansprüche teilweise zurückgewiesen wurden. Im Übrigen hat das Gericht seine Entscheidung offen gelassen.

Auch das Landgericht München I hatte in den vergangenen Monaten in einer Vielzahl von Verfahren wegen fehlender Kausalität bzw. wegen Verjährung zugunsten der Gesell-schaft entschieden und geltend gemachte Schadensersatzansprüche abgewiesen.

Die Urteile bestätigen aus Sicht der EM.TV AG, dass es für Aktionäre allenfalls im Ein-zelfall möglich sein kann, die von der Rechtsprechung aufgestellten hohen Anforderungen an den Kausalitätsnachweis zwischen einer Ad-hoc-Mitteilung und einer Anlageentschei-dung zu erfüllen. In einer Vielzahl von Verfahren wurde darüber hinaus wiederholt ent-schieden, dass eventuell bestehende Schadensersatzansprüche spätestens seit Oktober 2004 verjährt sind.

Gegen die EM.TV AG gibt es bislang rund 225 Verfahren. Über 100 dieser Verfahren sind durch obsiegendes Urteil oder Klage- bzw. Berufungsrücknahmen rechtskräftig beendet.

Kontakt:

EM.TV AG
Sabine Lais
Tel.: +49 (0)89 99 500 461
Fax: +49 (0)89 99 500 466

Frank Elsner, Kommunikation für
Unternehmen GmbH
Tel.: +49 (0)5404 91 92 0
Fax: +49 (0)5404 91 92 29



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